Berufsfeuerwehrtag der Jugendgruppe

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Am 24./25. März hielt die Jugendfeuerwehr Gunzenhausen bereits das dritte Mal ihren Berufsfeuerwehrtag ab. Lange im Voraus machte sich Jugendwart Simon Hartmann mit seinen Betreuern Phillipp Barthel, Dominik Kanzler, Ilona Kanzler, Felix Salomon und Tobias Scheer Gedanken, wie sie den Berufsfeuerwehrtag gestalten.

Am 24. März um 17 Uhr ging es dann endlich los. Nach der Einteilung auf die Fahrzeuge und dem gemeinsamen Kochen, ertönte um 19 Uhr auch schon das erste Mal der Hausgong. Die Durchsage lautete „Katze auf Baum“. Kurze Zeit später ertönte der Gong noch einmal und eine längere Ölspur wurde gemeldet. Nachdem beide Einsätze nach kürzester Zeit gemeistert wurden, durften die Jugendliche wieder zurück ins Feuerwehrhaus und konnten zum Gemütlichen Teil übergehen. Dieser wurde jedoch wieder durch einen fiktiven Einsatz gestört. „Übungseinsatz für die Jugendfeuerwehr Gunzenhausen; Vermisstensuche am Altmühlsee“. Die Jugendlichen machten sich mit 4 Fahrzeugen sofort auf den Weg zum See, wo auch schon das Feuerwehrboot wartete. Es galt nun zwei Vermisste Personen zu finden. Nach ca. einer Stunde wurden beide Personen gefunden und der Einsatz war beendet. Um 24 Uhr fielen die Jugendlichen in ihr Bett und freuten sich schon auf den nächsten Tag, welcher schon um 6:15 mit der Alarmierung „Feuerschein an der Taubenhalle“ begann. Nach kurzer Erkundung wurde ein brennender Mülleimer entdeckt und die Nachlöscharbeiten eingeleitet. Hiernach durften die Jugendlichen endlich an ihr Frühstück, welches durch den Kameraden Florian Brändlein und der ersten Vorsitzenden Lydia Palmowski schon bereitgestellt wurde. Am Morgen stand nun die Ausbildung an: neben Fahrzeugkunde wurde auch der „Ziehfix“ (Türöffnungsgerät) und das richtige Vorgehen bei einem Atemschutzeinsatz erklärt. Der nächste Einsatz lies natürlich nicht lange auf sich warten; um 10:50 ertönte erneut der Gong: „Brand Zimmer; Menschenleben in Gefahr“. Die Jugendlichen machten sich sofort auf den Weg in die Nürnberger Straße zum dortigen „Haus Silo“. Hier wurde von den Kameraden aus der aktiven Wehr schon alles vorbereitet. Nun galt es das gelernte vom Vormittag unter Beweis zu stellen. Mit nachgestellten Pressluftatmern machten sich zwei Feuerwehranwärter auf den Weg, die Person zu finden und das Feuer zu löschen. Im Außenbereich wurde in dieser Zeit eine sogenannte Riegelstellung aufgebaut, um das benachbarte Gebäude zu schützen. Pünktlich zum Mittagessen war der Einsatz beendet und die Jugendgruppe sowie alle Helfer konnten zurück fahren. Nachdem der Nachmittag dann zur freien Verfügung stand, konnten weitere Aktive Feuerwehrmänner die nächsten Einsätze vorbereiten. Um 13:15 ertönte gleich zweimal der Gong, „Keller unter Wasser“ und „Person hinter Tür“. Es wurde sich auf die Autos aufgeteilt, wodurch beide Einsätze sofort angefahren und abgearbeitet werden konnten. Nachdem beide Aufgaben mit Bravour gemeistert wurden, machten die Feuerwehrfahrzeuge eine kleine Bewegungsfahrt, welche mit dem Funkspruch „Folgeeinsatz für die Jugendfeuerwehr; Brand eines Kessels in der Feuerwehrzentrale“ unterbrochen wurde. Mit einem Schaumrohr wurde der Kesselbrand gelöscht und der letzte Einsatz für den Tag wurde abgeschlossen. Die Fahrzeuge sowie Halle und der Schlafraum mussten nun gereinigt und aufgeräumt werden. Um 16:30 wurde der Tag beendet. Jugendwart Simon Hartmann bedankte sich bei alles Jugendlichen, seinem Küchenpersonal sowie allen Helfern und Vorbereitern aus der Aktiven Wehr, welche sich an beiden Tagen freiwillig die Zeit genommen haben.

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Wer sich für die Jugendfeuerwehr interessiert, kann gerne jederzeit vorbei schauen wir treffen uns jeden 2. Freitag um 18:00 Uhr im der Feuerwehrzentrale im Hollerfeld 8 (21.04.17, 05.05.17, …)

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